Aus der Geschichte unseres Vereins

Mehr als 50 Jahre Vereinsgeschichte  - zu Recht mit Stolz blickt der Schiverein Tosters auf die zahlreichen Meilensteine und außergewöhnlichen Persönlichkeiten zurück, die den Verein geprägt und zu dem gemacht haben, was er heute ist: ein Verein mit solidem Fundament und einer Gemeinschaft, welche standhält und die heutigen Aktivitäten trägt. Berichte, Fotos und Dokumente sind die Zeugen aus dieser Vergangenheit.

 

Schipioniere gründen den SVT

Im Jahre 1955 waren die meisten guten Schifahrer aus Tosters noch in benachbarten Vereinen tätig, doch der Wunsch in Tosters einen eigenen Schiverein zu gründen, wurde immer größer. Nach reiflichen Überlegungen der Tostner Schipioniere wurde am 27. Oktober 1956 die Gründungsversammlung für einen in Tosters ansässigen Schiverein einberufen. In geheimer Wahl wurde Willi Schmidle sen. zum Obmann und August Bucher zu dessen Stellvertreter gewählt.

 

Am 11. November 1957 ließ man bei der 1. Jahreshauptversammlung im Tostner Löwen das erste Vereinsjahr Revue passieren. Der erste Schiwinter des jungen Vereines begann im Dezember 1956 mit Schikursen am bevorzugten Übungsgelände im Dorf, der „Lanzi“. Für die Erwachsenen und Geübteren bemühte man sich auf die Hänge der Bazora in Gurtis. Das erste Vereinsschirennen fand an einem Märzwochenende des Jahres 1957 am Arlberg auf der Rauz statt, bei dem Irma Dejaco (verheiratet Schatzmann) und Erich Walser als erste Vereinsmeister der Vereinsgeschichte hervorgingen.

 

Die „Hüttenheimat“ in Brand entsteht

Im Sommer 1968 gab es erste Gespräche über eine eigene Schihütte. Die Entscheidung dafür stellt  wahrscheinlich den größten Meilenstein der Entwicklung des Vereins dar. Dass der Schiverein Tosters seine Heimat in Brand gefunden hat, ist dem Zufall zuzuschreiben. Der Obmann Hubert Klien hatte zu dieser Zeit geschäftlich bei den Bergbahnen Brandnertal zu tun. Dabei stellte er fest, dass die alte Bergstation der Seilbahn Brand-Eggen leer stand und sich für den Ausbau zu einem Schiheim eignen würde. Die Verhandlungsgespräche gestalteten sich nicht einfach, doch im Oktober 1969 war zumindest mündlich eine Einigung erreicht, sodass der Startschuss für einen Ausbau fallen konnte.

 

Dank der großartigen Arbeitsleistung der vielen beteiligten Helfer um den Obmann Hubert Klien im Rahmen der umfangreichen Umbauten konnte das Gebäude mit Beginn der Wintersaison 1971  bereits seiner Bestimmung gemäß voll genützt werden. Die offizielle Einweihung des „Schi- und Ferienheimes“  fand allerdings erst im Oktober 1973 statt. Im Wandel der Zeit wurden in den Jahren 1979 bis 1981 und 1983 weitere Veränderungen vorgenommen und das Schiheim zu jenem „Herzstück“ des Vereins, das es heute darstellt: Es ist jene Heimat für die Vereinsmitglieder, in der Begegnung und Geselligkeit gelebt wird. Es ist zentraler Stützpunkt für Schi- und Snowboardbegeisterte und gerne auch Urlaubsdomizil für Wanderfreunde.